Aufrufe
vor 4 Monaten

FPÖ auf bestem Kurs in den Wahlkampf!

  • Text
  • Fischler
  • Entsendebonus
  • Wien
  • Ezb
  • Historikerkommission
  • Kickl
  • Wahlausgangssituation
Hofer und Kickl: „Sind bereit zur Fortsetzung des Reformkurses für Österreich.“

Republik. von Walter

Republik. von Walter Hämmerle zu stoßen. leitartikel@wienerzeitung.at Unternehmensberaterin und Sprecherin des Arbeitskreises „Industrie 4.0 / IoT“ in Wien. gastkommentar@wienerzeitung.at Derselbe Derselbe publiziert. 16 Autoren * wurde Reichstagsabgeordneter und Unterstaatssekretär des Großdeutschen Reiches. Kinder beteiligt war. SS-Mitgliedschaft doch als relevant an. Markus Sulzbacher lung ist die FPÖ auf Linie des Staatsvertrags und NS-Verbotsgesetzes. Foto: Christian Fischer Parlamentarier nach 1945 waren frühere Nazis, ergab die Bilanz der Historiker. Foto: Picturedesk genannt. sei nicht wissenschaftlich, den Bericht vor seiner Verö fentlichung zu kritisieren. Kommentar Seite 24 14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER Oliver Das Gupta @oliverdasgupta Kurz „sät Streit in der #FPÖ, die sich im Zweifel zwischen #Kickl und einer Koalitionsbeteiligung entscheiden müsste. Für den laufenden Wahlkampf ist das ein cleverer Schachzug.“ – SZ-Kommentar von @muench_peter zum Kalkül des Sebastian Kurz und Österreich vor der Wahl. ZDF heute @ZDFheute GEFÄLLT MIR Norbert Hofer 03.08.2019 31.07.19 03:35 Der feuchte Wunschtraum der Münchner Ibiza-Video-Veröffentlicher zur Wahl im September. Sich öffentlich zu äußern – das war früher Politikern und Journalisten vorbehalten. Heute kann das jeder – dank #Internet und den sozialen Netzwerken. #Hass im Netz hat Hochkonjunktur. 03.08.19 11:06 Am liebsten würden die Journalisten den Bürgern verbieten, ihre Meinung öffentlich zu äußern. WHATSAPP Die „Fellner! Live“ Umfrage der Woche! :-) Danke für Euer Vertrauen! Klar ist: Nur wir sind Österreichs Sicherheitspartei! ORF bietet EU-Pensionär Fischler ein Forum zur Anti-FPÖ-Agitation Ex-Kommissar will lieber über Klima als Zuwanderung diskutieren Der ORF spielt auch im Nationalratswahlkampf 2019 wieder die Speerspitze gegen die Freiheitlichen und deren mögliche Regierungsbeteiligung. Es war nur eine Frage der Zeit, wenn der ORF Altpolitiker von SPÖ und ÖVP aus dem Hut zaubert, um Stimmung gegen die FPÖ zu machen. FPÖ IN DEN MEDIEN Das Resümee der Historikerkommission dominierte die Berichterstattung über die FPÖ, in der negativen Selbstbestätigung der Journalisten. Die „Wiener Zeitung“ sieht die FPÖ noch immer als „Fremdkörper der Zwei- 2 Leitartikel Die nächste Chance der FPÖ Auch nach 70 Jahren sind die Freiheitlichen ein Fremdkörper der Zweiten Republik. ÖVP und SPÖ haben diese begründet und getragen, Grüne und Neos sind wie selbstverständlich dazugestoßen. Nur die Freiheitlichen sind noch immer keine normale Partei. Was vom Dritten Lager nach 1945 übrig blieb, war moralisch wie politisch durch die NS-Diktatur delegitimiert, ihm wurde für die ersten freien Wahlen nicht einmal eine Partei zugestanden. Rassenwahn und Nationalsozialismus hatten dessen politisches Kapital verbrannt. Erst mit der Gründung des VdU 1949 und dessen 1956 erfolgter Wandlung zur FPÖ begann der lange Marsch der Freiheitlichen zurück in die Mit einem bloßen Historikerbericht ist es nicht getan. Die FPÖ muss ein lautes Signal nach innen wie außen senden. Auch ÖVP und SPÖ haben um Jahrzehnte zu lange benötigt, um sich den dunklen Flecken ihrer Geschichte zu stellen; dass die FPÖ allerdings erst jetzt überhaupt dazu ansetzt, liegt in ihrer besonderen Natur. Österreich, der Staat wie die Republik, war im Gegensatz zu Schwarz und Rot nie der Bezugspunkt für die blaue politische Identität. Stattdessen beruft man sich hier auf die Ideen der Revolution von 1848. Doch so einfach lässt sich die Geschichte der Verbindung zwischen dem Nationalsozialismus und dem Dritten Lager nicht beiseiteschieben, zumal die Partei seitdem unzählige Gelegenheiten verstreichen hat lassen, zu dieser Geschichte und ihren Folgen für Von Sabine M. Fischer Viel hat sich seit dem Internationalen Frauentag 2019 verändert: Österreich hat eine Frau an der Spitze der Bundesregierung und die EU eine designierte Kommissionspräsidentin. In den USA bewerben sich so viele Frauen wie noch nie für die demokratische Präsidentschaftsnominierung und stehen in den „CNN Debates“ hervorragend „ihren Mann“. Auch wenn nicht alle Frauen so lange in Entscheidungspositionen bleiben wie die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, gibt es für Frauen fünf Monate nach dem 8. März noch mehr Identifikationsmöglichkeiten für führende Positionen außerhalb von Heim und Herd. Gleichzeitig erfährt der weibliche Teil der Bevölkerung, dass noch immer zwei Drittel der Führungskräfte in Österreich Männer sind, die Gegenwart einen klaren Bruch nicht nur in Worten, sondern auch in Taten herbeizuführen. Die Zahl der einschlägigen Einzelfälle reißt bis heute nicht ab. Deshalb reicht es auch nicht, dass die Parteiführung sich distanziert und Grenzenverletzer aus der Partei wirft. Die FPÖ bedarf – wie jede Institution mit Wurzeln in dunkler Geschichte – eines Prozesses der kritischen Selbstbefragung. Mit einem Schlussstrich lässt sich das nicht erledigen, weil dabei das Wichtigste untergeht: das Signal an die eigene wie allgemeine Öffentlichkeit, dass man es ernst meint mit der Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und Gegenwart. Ob die FPÖ dazu willens und in der Lage ist, wird sich erst weisen. Mit der Verfassung und Präsentation eines Historikerberichts ist es nicht getan, es kommt auf den Geist an, den dieser atmet. Wenn er nur als lästige Übung verstanden wird, vom Gegner und einer kritischen Öffentlichkeit aufgezwungen, wird sich nichts ändern. Die Vergangenheit ist sowieso vorbei, aber Sympathisanten mit extremistischen Ansichten könnten weiter das Gefühl haben, auf Verständnis, wenigstens Duldung Doch genau mit dieser Ambivalenz zu brechen und diesen Kreisen unmissverständlich die Tür zu weisen, das ist der Zweck einer Historikerkommission. Die Beweislast liegt bei der FPÖ. MEINUNG Dienstag, 6. August 2019 „Hass hat keinen Platz in unserem Land, und wir werden uns darum kümmern.“ US-Präsident Donald Trump nach den jüngsten Massakern in El Paso und Dayton „Dominic Cummings ist der Zerstörer des Zerstörers – ein zielstrebiger Stratege und ideologischer Bilderstürmer.“ Tim Bale, Politikprofessor an der Londoner Queen Mary University, über den neuen Chefberater von Premierminister Boris Johnson „Mit ihr ist es ganz wunderbar, weil sie auch gar keine Scheu hat, sich in Diskussion zu begeben. Es war sehr aufbauend mitzuerleben, wie eng eine Zusammenarbeit mit einem Autor beziehungsweise einer Gastkommentar Gunfire Nominieren Sie nach, Frau Bundeskanzlerin! Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Im Zweifel über Frauen – nur ein Männerproblem? Sabine M. Fischer, Inhaberin von Symfony Consulting, ist Wirtschaftspädagogin, Human-Factor- EU-Werbeauftritt von Fischler im ORF-Radio und Nein zur FPÖ. Klima statt Zuwanderung Nachdem Altbundespräsident Heinz Fischer jede Aktion der FPÖ, insbesondere die in Sachen Asyl- und Zuwanderung, kritisieren durfte, reaktivierte der ORF letzte Woche Ex-EU-Kommissar Franz Fischler. Jener Herr, der die Bauern mit dem „Feinkostladen Österreich“ für die EU zu gewinnen versuchte und schlussendlich das Bauernsterben seinen Nachfolgern vererbte. „Nirgendwo wird verstanden, dass es mit derartigen Parteien eine Regierung gibt“, zog er im Ö1-„Mittagsjournal“ gegen die FPÖ vom Leder. Mit der FPÖ habe „die internationale Reputation Österreichs“ gelitten. Im Klartext: ten Republik“. Ist das nicht selbst schon wieder NS-Diktion? Immerhin gesteht man der Partei zu, sich ernsthaft mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Der „Standard“ holt sich zur Selbstbestätigung seiner Meinung professionellen Rat. Oliver Rathkolb darf den Bericht als „unprofessionell“ bezeichnen, auch weil Zitate zum Tag Autorin sein kann.“ Bettina Hering, Schauspielchefin der Salzburger Festspiele, über die Dramatikerin Theresia Walser „Es tut uns im Herzen weh, verkünden zu müssen, dass wir uns getrennt haben.“ Autor Sebastian Fitzek zur Trennung von seiner Ehefrau „Ich möchte deutlich andere Schwerpunkte setzen als die aktuelle Parteiführung, sowohl beim Thema Sicherheit und Migration als auch bei wirtschaftlichen Themen.“ Robert Maier, Vizepräsident des SPD-Wirtschaftsforums, will für den Parteivorsitz kandidieren „Es muss klar sein, dass wir denjenigen umfassend helfen, die im Schnitt netto um mehr als 500 Euro im Monat mehr verdienen als Frauen (Sora 2019). Im „Spiegel“ vom 15. Juni konnte Frau nachlesen, wie die erfahrene und einen kooperativen Führungsstil pflegende Valerie Holsboer, die einzige Frau im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, vom Old-Boys-Network gemobbt wird. Die „Welt kompakt“ zitierte am 4. Juli Alesia Braga, Technologiechefin der Reservierungsplattform Quandoo, zu aktueller Diskriminierung und Vorurteilen in Digitalunternehmen. Positiv wurde berichtet, dass die Zahl der Gründungen von Frauen zuletzt um 4 Prozent gestiegen ist. Mehr als ein Drittel gründete allerdings aus Mangel an alternativen Erwerbsmöglichkeiten. Was besonderen Mut bedeutet, weil Frauen laut dem „Femals Founders Monitor“ weniger Unterstützung von Business-Angels, Risikokapitalgebern und weniger staatliche Förderung erhalten als Männer. Über dem Atlantik hören Frauen nach „Lock her up“-Sprechchören aus dem Jahr 2016 gegen die Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton nun in Versammlungen des US-Präsidenten „Send her back“-Rufe von Menschenmassen gegen vier gewählte demokratische Abgeordnete. Anscheinend haben Hetzkampagnen gegen Frauen nach wie vor eine besonders erfolgversprechende Mobilisierungskraft. Die „New York Times“ wiederum zitierte am 18. Juli den chinesischen Präsidenten Xi Jinping, der Chinas Frauen dazu aufrief, „die Verantwortung für die Pflege der Alten und Jungen und die Erziehung der Kinder zu schultern“. Dafür erhalten Frauen kaum Unterstützung von Staat, Gesellschaft und Gesetzge- die wirklich Hilfe brauchen, aber konsequent gegen diejenigen vorgehen, die unsere Hilfsbereitschaft missbrauchen.“ „Im Juli erstickte die britische Industrie unter dem Druck des langsameren globalen Wirtschaftswachstums, der politischen Unsicherheit und der Auflösung früherer Brexit-Lagerbestände.“ Rob Dobson, Ökonom des Informationsdienstleisters Markit „Kunden verzögerten, stornierten oder verlegten Aufträge außerhalb Großbritannien, was zu einem weiteren Rückgang der Neuaufträge aus dem Inund Ausland führte.“ bung. Kein Wunder, dass Heiratsund Geburtenrate ebenso sinken wie Chinas Platz im „Gender Gap Report“ des Weltwirtschaftsforums. Wir sehen weltweit, wie die Würde und die Entwicklungsmöglichkeiten von Frauen wieder oder weiterhin verletzt werden. Umso wichtiger ist es, dass Frauen in Entscheidungspositionen darauf bestehen, dass Frauen für die Besetzung von Führungsfunktionen zumindest zur Auswahl stehen – so wie es Ursula von der Leyen für die nationalen Nominierungen der EU-Kommissionsmitglieder gefordert hat. Dass die erste Bundeskanzlerin Österreichs sich mit der Nennung eines Mannes dafür zufriedengibt, ist unverständlich. Denn auch Brigitte Bierleins Nominierung benötigte hartnäckige Unterstützung, ohne die sie heute nicht eine wichtige Identifikationsrolle für Frauen bieten könnte. Karikatur: „Wiener Zeitung“/Wolfgang Ammer THEMA: Freiheitliche Thema Vergangenheitsbewältigung 2 | DIENSTAG, 6. AUGUST 2019 DER STANDARD Fertig ist bisher nur ein Rohbericht, den die FPÖ noch zurückhält. Und so legten die Freiheitlichen nach etlichen Ankündigungen und Verschiebungen also am Montagnachmi tag eine magere 32-seitige Zusammenfassung des Berichts ihrer Historikerkommission vor, der die „braunen Flecken“ der von früheren Nationalsozialisten mitbegründeten Partei ausleuchten so l. Die Parteispitze war bei der Präsentation in Wien nicht zugegen, dafür kam Generalsekretär Christian Hafenecker. Ein Blick in die an Journalisten verteilte Zusammenfassung zeigt: der Bericht bietet wenig Neues. Vieles wurde bereits vor Jahrzehnten in wissenschaftlichen Werken des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands Wilhelm Brauneder, emeritierter Universitätsprofessor, Ex-FPÖ- Abgeordneter und Leiter der Kommission, bezeichnete den Bericht als ein „Nachschlagewerk“, an dem insgesamt 16 Personen mitgearbeitet haben: der ÖVP-nahe Historiker Stefan Karner von der Uni Graz und Kurt Scholz, ehemals SPÖ-Stadtschulrat in Wien und Vorsitzender des Zukunftsfonds der Republik Österreich, sind ebenso unter den Autoren wie die Historiker Lothar Höbelt, Michael Wladika, Johannes Kalwoda, Anton Karl Ma ly, Erwin A. Schmidl, Hubert Speckner, Mario Strigl, der Historiker und Lektor an der Webster Vienna Private University Thomas R. Grischany, der Publizist Andreas Mölzer, FPÖ-Klubdirektor Norbert Nemeth, der langjährige FAZ-Korrespondent Reinhard Olt, der Theologe Gerhard Hartmann, sowie Brauneder und Hafenecker. Der Bericht dürfte die erste o fizie le FPÖ-Publikation sein, in der der zu lesen ist, dass sich in ihren Reihen „mehr als bei den anderen Parteien ehemalige Nationalsozialisten in Führungspositionen fanden“. Einer davon war Anton Reintha ler, der erste Parteichef der Freiheitlichen, der direkt aus dem Zentrum des NS-Systems Die FPÖ legt ihre Geschichte vor – teilweise Die Freiheitlichen präsentierten Auszüge aus dem Rohbericht der Historikerkommission, die „braune Flecken“ der Blauen beleuchten sollte. Wie gearbeitet wurde, stößt auf Kritik. kam. Der Oberösterreicher war bereits vor dem sogenannten Anschluss bekennender Nationalsozialist, trat 1938 der SS bei und Nach dem Krieg wurde Reintha ler wegen seiner Verstrickung in das NS-Regime zu drei Jahren Kerker verurteilt. Brauneder bezeichnete den Umstand, dass Reintha ler einen Ehrenrang bei der SS ha te, als „unrelevant“. Bei dieser Bewertung war man sich aber nicht einig, denn Hafenecker sah auf konkrete Nachfrage die Auf Linie des Verbotsgesetzes Weiters heißt es im Resümee des Berichts: „Die Geschichte des Dri ten Lagers nach 1945 weist eindeutig Berührungspunkte mit dem Nationalsozialismus auf. [ .] Aber weder VdU noch FPÖ waren forme l Nachfolgeorganisationen der NSDAP. Und sie strebten auch nicht – wie die Auswertung des inhaltlich-materie len Bereichs zeigt – politisch die Wiedererrichtung eines nationalsozialistischen Regimes an.“ Mit dieser Feststel- Für die Partei gehen manche Freiheitliche durchs Feuer, das war schon bei der Vorgängerpartei VDU so. Hier eine Aufnahme aus Salzburg Anfang der 1950er-Jahre. Braune Spuren auf rot-schwarzem Gewand Der fertige Gesamtbericht so l zu einem späteren Zeitpunkt verö fentlicht werden – um dem „hohen wissenschaftlichen Anspruch" zu genügen, wie der Parte ideologe Andreas Mölzer festste lte. Die Verzögerung wird auch damit begründet, dass der Bericht von einem unabhängigen Wissenschafter aus Israel überprüft werden so l. Hierbei so l der Fokus auf die Themen Restitution, das Verhältnis zum Staat Israel und Antisemitismus liegen. Dafür wo len einige Parteigranden in den kommenden Wochen selbst nach Israel fliegen, erfuhr DER STAN- DARD. Der Name des Wissenschafters wurde am Montag nicht Eingesetzt wurde die FPÖ-Historikerkommission im Frühjahr 2018 in Folge der „Liederbuchaffäre“ in der Burschenschaft Germania zu Wiener Neustadt. Darin findet sich etwa die Textzeile: „Gebt Gas, ihr alten Germanen, wir scha fen die siebte Mi lion.“ Mitglied der Burschenschaft war damals auch der kurzzeitig zurückgetretene und mi tlerweile in die Politik zurückgekehrte niederösterreichische Landesparteichef Udo Landbauer. Mit dem Liedgut der Burschenschaften beschäftigte sich die Kommission ebenfa ls. Wobei Hafenecker sagte, dass Lieder wie Wenn a le untreu werden, schon vor dem Nationalsozialismus getextet und von den Nazis oder der SS missbraucht worden seien. „Unprofessionell“ Schon im Vorfeld der Präsentation am Montag kritisierte Oliver Rathkolb, Vorstand des Instituts für Zeitgeschichte der Uni Wien und Leiter des wissenschaftlichen Beirats des „Hauses der Geschichte“, den Bericht als „unprofessione l“. Dieser widerspreche wissenschaftlichen Standards wie Transparenz und Nachvo lziehbarkeit. Rathkolb bemängelte etwa die Nichteinbeziehung wissenschaftlicher Fakultäten. Auch dass sich die FPÖ ein Gütesiegel eines israelischen Historikers holen wo le, versteht Rathkolb nicht. Hafenecker und Brauneder wehrten sich gegen die Kritik. Es Nicht nur in der FPÖ dockten nach dem Zweiten Weltkrieg ehemalige Nazis an – Historikerberichte gab es erst viel später D ie FPÖ ist nicht di erste Partei, die sich mit der Aufarbeitung der Vergangenheit Zeit lässt. Auch SPÖ und ÖVP haben die braunen Flecken in ihren Reihen erst nach der Jahrtausendwende eingehend beleuchtet. Die Sozialdemokraten gingen a lerdings weitaus professione ler vor als die Freiheitlichen und legten unter dem damaligen Parteichef Alfred Gusenbauer zwei Berichte vor, denen die Fachwelt breite Anerkennung zo lte. Der erste Bericht wurde 2004 unter Leitung des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstands pu bliziert und widmete sich dem Bund Sozialdemokratischer Akademiker (BSA), der zu Beginn der Zweiten Republik geradezu ein Sammelbecken für ehemalige Nationalsozialisten war. Der BSA bemühte sich in den späten 1940er-Jahren aktiv um den Beitri t vormaliger Nazis, weil die eigene akademische Personaldecke durch Verfolgung und Ermordung roter Akademiker schmal war. Die Nazis selbst nahmen das Angebot auf rasche Integration dankend an und machten als BSA-Mitglieder Karriere. Prominentestes Beispiel war der NS-„Euthanasie“-Arzt Heinrich Gross, der am Spiegelgrund an der Ermordung behinderter Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Nicht das zählt, was die Österreicher wollen, sondern das was Brüssel für gut entscheidet. Daher soll auch das „ununterbrochene Diskutieren über Migration“ ein Ende finden, forderte Fischler, der begrüßte, dass die neue EU-Kommissionschefin Von der Leyen die Klimafrage „zur zentralen Frage erklärt“ habe. 2005 setzte sich dann eine Historikerkommission des Instituts für Zeitgeschichte mit der SPÖ im engeren Sinn auseinander. Schon bald nach Kriegsende und einer ersten Entnazifizierungswe le bemühte sich die Partei um eine rasche Rehabilitierung und Eingliederung früherer NSDAP-Mitglieder. Mehr als zehn Prozent der r oten Nach Erscheinen des SPÖ- Berichts entschlos sich auch die ÖVP zu einer Durchleuchtung ihrer Vergangenheit. Das Projekt zog sich jedoch gehörig in die L änge und kam erst 2018 zum A bschluss. Die entsprechende S tudie des Juristen Michael Wladika wurde vom ÖVP-nahen Karl von Vogelsang-Institut beauftragt. Thematisch ist die Auswertung recht eng gefasst, sie durchleuchtet die Biografien von ÖVP- Politikern in den Anfangsjahrzehnten der Zweiten Republik, enthält jedoch keine Gesamtanalyse des ideologischen und taktischen Umgangs der Partei mit ehemaligen Nazis. Als wesentliches Ergebnis ste lte der Bericht fest, dass z wischen sechs und neun Prozent der untersuchten ÖVP-Politiker NSDAP- Vergangenheit ha ten. Von der Statistik ausgespart wurden a lerdings niedere Parteiränge, etwa jene in den traditione l wichtigen bündischen Teilorganisationen der ÖVP. Klaus Taschwer keine wissenschaftlichen Fakultäten einbezogen worden seien. Derartige Kritik, auch bezüglich Transparenz und Nachvollziehbarkeit, an den NS-Vergangenheitsberichten von SPÖ und ÖVP hat man bei diesen ausgespart. Die FPÖ-Expertenkomission: Thomas Grischany, Andreas Mölzer, Christian Hafenecker, Wilhelm Brauneder, Lothar Höbelt (v.li.). Foto: NFZ 4.357 Personen gefällt das. Die Österreicher wissen, wer nach der Wahl sein Wort hält.

Nr. 32 Donnerstag, 8. August 2019 g Der Steinbruch verzaubert wieder Mozarts und Schikaneders „Zauberflöte“ in Sankt Margarethen „Tamino eilt, von einer Schlange verfolgt, auf die Bühne.“ Etwa so beginnt eine Inhaltsangabe der „Zauberflöte“. Die Opernhäuser machen aus dieser in Mozarts Autograph als „grimmiger Löwe“ apostrophierten Schlange üblicherweise ein Ungeheuer, im Steinbruch von Sankt Margarethen ist nicht einmal eine Ringelnatter zu erkennen. Stattdessen erscheint der edle Prinz wie als Marionette an Fäden gezogen im Mittelpunkt der Kulisse und donnert hier bergab. Auch in der Folge bietet die Regisseurin Carolin Pienkos einige Auslassungen, etwa geht die Überreichung des Glockenspiels, das ja später den „Mohren“, der natürlich politisch korrekt keiner sein darf, vertreiben wird, und jene der Zauberflöte, nach der die Oper schließlich benannt ist, unter. Und ganz klar wird einem auch nicht, warum Papageno plötzlich seine Arie kurzfristig nur per „mhmhmhmh“ singen darf. Die per Vorhängeschloss vorm Mund verhängte Strafe der drei Damen für seine Angeberei kommt nicht über die Rampe. Auch seine Panflöte ist leider gestrichen und mit ihr sein angedrohter Selbstmord angesichts eines fehlenden ihn liebenden Weibchens. Die erwähnte Kulisse ist ein riesiges um ein Loch kreisförmig drapierter größerer und kleinerer weißer Kugeln gebautes Gebilde, das im Lauf der Geschehnisse für allerlei gelungene Projektionen dient. Bühnenbildner Raimund Bauer hätte vielleicht, dem Steinbruch angemessener, statt der Kugeln besser genau wie diese angebrachte Würfel und Quader verwenden können. Kugeln erschlagen auffällige Erscheinungen So eindrucksvoll diese Kulisse auch ist, so sehr verhindert sie auf Grund ihrer Monumentalität großartige Auftritte mancher Personen, wie etwa jene der Königin der Nacht oder des Sarastro, die im Verhältnis zu den Kugeln bei aller gekonnten Beleuchtung kleine Figürchen bleiben. Die Stärke der das ganze Stück hindurch gleichbleibenden Bühne ist jedoch, dass es keine Verwandlungspausen gibt, kein fallender Vorhang zerreißt die Spannung. Foto: operimsteinbruch.at Das gewöhnungsbedürftiges Bühnenbild tat der gelungenen Aufführung keinen Abbruch. Der Vogelfänger Papageno hinwiederum, den Prophezeiungen entgegen gar nicht so schlecht singend, ist nur ein leider des öfteren ins Norddeutsche abgleitender Hallodri. Max Simonischek begrüßt etwa die drei Damen mit schnoddrigem „Hallo, Mädels!“, und hätte er womöglich „leckere Mädels“ gesagt, hätte ich ein Pfeifkonzert angezettelt. Jetzt neu: „Jungle Tumble“ auf win2day Österreichische Lotterien erweitern online-Spielangebot Kultur 15 Ein garantiertes Erlebnis Großzügig über all die erwähnten Minuspunkte hinwegsehend, muss jedoch diese Aufführung als recht gelungen bezeichnet werden. Dankbar für den Umstand, dass die Ouvertüre nicht, wie heutzutage oft üblich, durch auf der Bühne umhereilende Personen angereichert wird, muss das ausgezeichnet musizierende Budapester Philharmonische Orchester unter seinem Dirigenten Karsten Januschke lobend erwähnt werden, ebenso der Philharmonia-Chor Wien. Die Darsteller der Königin der Nacht, der Pamina und des Tamino, der Papagena, des Sarastro singen großartig, die drei Knaben rollen auffallend oft mit Segways durch die Szene, die Statisterie gibt ihr Bestes, die Effekte der Beleuchtung und jene der Projektionen auf die Kugel-Kulisse (gegen Ende kommt ja doch eine furchterregende Schlange ins Bild) sind brillant. Drei bedrohlich wirkende schwarze Vögel am Rand der Felsen sind allerdings unnötig und sollen vermutlich die gefährlichen Situationen des Singspiels illustrieren. Das mit Musik untermalte unvermeidliche Feuerwerk zum Abschluss lässt das Publikum zufrieden zur ebenso unvermeidlichen, mit den Mörbisch-Heimkehrern zusammenströmenden Autokolonne wandern. Herbert Pirker Kreuzworträtsel, Würfeln, Bingo, Karten spielen oder Edelsteine sammeln - hoher Unterhaltungswert zeichnet jene Spiele aus, die seit Mai 2019 von den Österreichischen Lotterien unter dem Namen „Click&Winauf win2day angeboten werden. Ab in die Wildnis: Beim neuesten Spiele-Zugang „Jungle Tumble“ dreht sich alles um Dschungel-Symbole. Bei mindestens drei gleichen aneinandergrenzenden Symbolen kann man den Schatzkisten- oder Glücksrad-Bonus frei schalten. Es warten Hauptgewinne bis zu 30.000 Euro. Beim Spiel „Super Cash Buster“ wird um gleichfärbige Steine gewürfelt, bei „Crossword Cash“ ist ein Kreuzworträtsel zu lösen. „Super Gems“ beschäftigt sich mit Edelsteinen, Poker Karten stehen im Zentrum von „25 Card Cash“ und „Bingo“ wartet mit sechs Spielfiguren. Bei den Spielehits von „Click&Win“ handelt es sich um elektronische Instant-Spiele, die in Ergänzung zum bisherigen online-Instant-Angebot und damit zusätzlich zu den digitalen Brief- und Rubbellosen angeboten werden. Verschiedenen Einsatzmöglichkeiten und Hauptgewinne, die von Spiel zu Spiel variieren, sind weitere Charakteristika des neuen Angebotes: Die Einsätze reichen von 10 Cent bis 3 Euro, als Hauptgewinne winken 15.000 Euro bzw. 30.000 Euro. „Exotic Cash“ zum Anbeißen gut Süß & fruchtig: Mit dem neuen Rubbellos bis zu 50.000 Euro gewinnen Anzeige Der wohl fruchtigste Rubbelspaß der Österreichischen Lotterien hat gerade jetzt in den heißen Sommermonaten Saison. Beim Rubbellos „Exotic Cash“ warten statt einer großen Portion Vitamin C zwei Hauptgewinne zu je 50.000 Euro sowie weitere Gewinne von 3 Euro bis 5.000 Euro. Und mit dem Bonus Spiel hat man die Chance, pro Los gleich zweimal zu gewinnen. Das neue Sommer-Rubbellos ist zum Preis von 3 Euro in allen Annahmestellen der Österreichischen Lotterien erhältlich.

Sammlung

Koran und Scharia als Lebensprinzip
Die „Saubermänner“ mit den schmutzigen Händen
Der wahre Skandal in der Casino-Causa
ÖVP liefert das Land an die Grünen aus!
Ungenierte mediale Wahlmanipulation
Abdullah-Zentrum: Rote Doppelmoral!
Jetzt zeigen wir Kurz, wie Opposition geht!
Wer Erdogan will, soll in die Türkei gehen!
Keine Teilnahme an Migrantenverteilung in der EU!
FPÖ hat die Weichen für die Zukunft gestellt
Eine Arbeitskoalition, kein Polit-Experiment!
Faire Pensionen, mehr Hilfe bei Pflege!
Zuerst schreddern, und jetzt kopieren!
Nach der Wahl dann Tiroler Verhältnisse?
Wir wollen für das Land weiterarbeiten!
Nur FPÖ verhindert eine Politik à la Merkel!
ÖVP demoliert Asyl- und Sicherheitspolitik
FPÖ auf bestem Kurs in den Wahlkampf!
Jeder zweite Asylant lebt im Sozialsystem!
Stoppt die deutsche Schlepperflotte!
Klare Absage an ÖVP-Minderheitsregierung
ÖVP eröffnet die Schlammschlacht
Doppelter Erfolg für die Freiheitlichen!
ÖVP-Chef verhöhnt Österreichs Wähler!
Linke Querschüsse gegen Expertenregierung
Das Parlament beendet Kurz‘ „Staatsstreich“!
Machtgier, Lügen und ein „Skandal-Video“!
Gewaltschutz: „Null Toleranz“ für Täter!
Kein Drüberfahren über „die Kleinen“!
ORF-Eigenwerbung für Rundfunkreform
Nur noch ein Drittel positive Asylbescheide
Kickl warnt vor neuer Masseneinwanderung
An Widerlichkeit nicht zu überbieten
VfGH bestätigt Kurs gegen Polit-Islam
Asyl: Bund holt sich die Kontrolle zurück
Jammern & Klagen im „Kampf gegen Rechts“
Bürger für, SPÖ gegen die Sicherungshaft
Asylanträge werden jetzt zur Ausnahme!
Sicherungshaft für gefährliche Fremde
Nach Asylantenmord: Entrüstete Heuchler
EU-Wahl: Aufmarsch der Zentralisten!
Van der Bellen gegen Koalition und die EU?
Nicht mehr zuwarten, bis ein Mord passiert!
SPÖ: Wien soll "Weltsozialamt" bleiben!
Asylindustrie zittert um ihre Einnahmen
Neue "Hausordnung" für Asylwerberheime
FPÖ wirkt – In Wien wie auch in Brüssel!-2018
Der rot-weiß-rote Reformzug rollt!
Bremse für Zuzug in das Sozialssystem!
Umwirbt die SPÖ jetzt die Islamisten?
Hartinger-Klein: Die Notstandshilfe bleibt!
Österreich lehnt den Migrationspakt ab
Österreich vertraut dieser Regierung
Mobile Government: Amtsweg per Telefon
Messerverbot für Asylwerber kommt!
Koalition verbietet Islamistensymbole
Europas mühsame Problemlösungen
EU-Kooperation mit Nordafrika verstärken
Sozialisten spannen UNO gegen die FPÖ ein!
Jetzt härtere Strafen für Vergewaltiger!
Schluss mit den Tricks zur illegalen Einwanderung
Jetzt kommt echte Pensionserhöhung!
AUVA-Reform fixiert: Sparen im System!
Mit Foto auf E-Card gegen Sozialbetrug
EU in der Asylpolitik jetzt auf FPÖ-Linie!
"Die EU kann nicht die ganze Welt retten!"
"Österreich ist auf alles vorbereitet!"
Merkel gescheitert: Jetzt Asylpolitik Neu
"Achse der Willigen" für neue Asylpolitik
Koalition geht gegen politischen Islam vor
Starkes Interesse an Ende der Sanktionen
Deutsch ist Schlüssel zu Mindestsicherung
Hilflos gegen die Gewalt an Schulen?
Keine Anhebung unseres EU-Beitrags!
Kein Staatsversagen bei Abschiebungen
Sparen beim Export der Familienbeihilfe
Fünf FPÖ-Erfolge bei vier Landtagswahlen
"Kinder-Märtyrer" für Erdogans Armee
FPÖ bringt höhere Mindestpension
1.399 Straftaten pro Tag in Österreich
Zuwanderung direkt in den Sozialstaat
Mehr und raschere Abschiebungen
Wie man die ÖBB auf Schiene bringt!
Nulldefizit über Sparen bei den Ausgaben
Wozu brauchen wir diesen ORF noch?
Meinungsmacherei mit "Fake-News"
Medienhatz gegen Burschenschafter
Verstärkter Kampf gegen Korruption
Deutschklassen für bessere Integration
Mehr Sachlichkeit gegenüber der FPÖ
Familienentlastung jetzt durchgesetzt!

FPÖ-TV